Durch die Corona-Pandemie steht das Thema Home-Office so hoch im Kurs wie nie zuvor. Doch Home-Office bedeutet nicht automatisch eine Verlegung der Arbeit in die eigenen vier Wände. Viele Studierende kämpfen mit dem inneren Schweinehund, der abseits vom geordneten Universitäts-Alltag häufig am längeren Hebel sitzt. Auch Arbeiter/innen werden täglich mit den einhergehenden Herausforderungen konfrontiert. Wir möchten euch zeigen, wie ihr trotz Home-Office effizient arbeiten könnt. 

 

Das CoronaVirus veranlasst immer mehr Unternehmen dazu, auf Home-Office umzusteigen. Auch uns Studierende betrifft das Thema. Da der Start der Präsenzveranstaltungen verschoben wurde, bieten viele Professoren an den Universitäten und Fachhochschulen ihre Kurse online anOhne feste Vorlesungszeiten sind Studierenden auf ihre Selbstdisziplin angewiesen. Genau die fehlt aber häufig nach den Semesterferien. Nichtsdestotrotz gibt es einige Tipps und Tricks, die den Start ins Home-Office erleichtern.

Selbstorganisation 

Auch wenn es ohne Verpflichtungen schwerfällt, sollte jeder Wochentag klar gegliedert werden. Ein fester Tagesablauf bildet die Basis für die benötigte Selbstdisziplin. Deshalb ist es wichtig, festzulegen, wann morgens der Wecker klingelt, in welchem Zeitraum gearbeitet wird, aber auch, wann Feierabend gemacht wirdGleichzeitig erleichtern Tagesziele –beispielsweise in Form von To-do-Listen das Home-Office ungemein. Pro Tipp: Durch kleinere Ziele kann man häufiger den Stift zücken und Tagespunkte abhaken, was die Motivation zusätzlich erhöht. Nach spätestens eineinhalb Stunden braucht das Gehirn eine Verschnaufpause. Eine kleine (Kaffee-) Pause stört den Arbeitsflow kaum, hält aber die Konzentration den gesamten Arbeitstag lang aufrecht. In den Pausen darf dann auch das Smartphone gezückt werden. Außerdem ist hier Zeit für Bewegung. Spaziergänge an der frischen Luft oder kurze Sporteinheiten bringen einen auf andere Gedanken.  

Arbeitsplatz-Organisation 

Für ein effektives Home-Office ist ein geeigneter Arbeitsplatz unumgänglich. Im Schlafzimmer oder auf dem Sofa schwindet die Konzentration schnell. Wenn möglich sollte der ausgewählte Platz nur zum Arbeiten verwendet werden. Außerdem ist eine Reduzierung der Störfaktoren ratsam. Ein ordentlicher Arbeitsplatz und eine ruhige Umgebung sind die halbe Miete. Auch das Smartphone findet am besten seinen Platz in einem anderen Raum, um Ablenkungen zu vermeiden. Es lohnt sich zudem, angemessene Kleidung zu tragen. Der Weg auf die Coach ist durch aus leichter, wenn man die Jogginghose bereits anhat. 

Hilfreiche Tools 

Trotz gut eingerichtetem Home-Office können einige Tools den Alltag zusätzlich erleichtern. Durch das Eigenstudium können häufiger Fragen aufkommen. Da lohnt es sich, mit den Kommilitonen in Kontakt zu bleiben und diese Probleme gemeinsam zu lösen. Zur Kommunikation eignen sich Kanäle wie Microsoft-Teams oder Zoom, wenn Videokonferenzen bevorzugt werden. 

Teilweise ist es auch nötig, auf das Netzwerk der Universität oder Fachhochschule zurückzugreifen. Hierfür gibt es sogenannte VPN-Clients von den Hochschulen, die diesen Zugriff ermöglichen. Informationen und Anleitungen sind auf der jeweiligen Hochschul-Website zu finden. 

 

Diese Tipps und Tricks sollten den Einstieg ins Home-Office deutlich erleichtern. Am Ende bleibt es jedoch jedem selbst überlassen, wie er arbeiten möchte. Jeder muss für sich das funktionierende System finden. Dazu gehört es aber auch, neue Dinge auszuprobieren – neue Dinge, die womöglich in diesem Artikel zu finden sind. Und damit: Viel Erfolg beim Home-Office und nutzt eure Zeit effizient!