Nagler & Company: ein wertvoller Kooperationspartner

Wie Henry Ford schon zu sagen gedachte „Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“ In diesem Sinne freuen wir uns, Nagler & Company seit Sommer 2018 zu unseren Kooperationspartnern zu zählen. Doch wer ist Nagler & Company, was macht das Unternehmen und wie sieht die Kooperation zu intouchCONSULT e.V. aus? Diese Fragen beantwortete uns Johannes Raab in einem Interview. Einen spannenden Einblick in die Arbeitswelt von Nagler & Company erhalten wir außerdem durch unser Vereinsmitglied Rebecca, die uns an ihren Praktikumserfahrungen teilhaben lässt.


Johannes Raab, Manager bei Nagler & Company und wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Statistik und Risikomanagement (Prof. Dr. Daniel Rösch) der Universität Regensburg, hat sich dazu bereit erklärt, uns einige Fragen zu beantworten.

Hallo Johannes. Du betreust unsere Kooperation auf der Seite von Nagler & Company. In welchem Umfeld seid ihr tätig?

Johannes: Als Beratung für die Finanzindustrie zählen wir hauptsächlich Banken, Versicherungsunternehmen, Clearing-Häuser und Asset-Manager zu unseren Kunden, die wir vor Ort, vorrangig in der D-A-CH-Region sowie in London, in Projekten unterstützen. Dabei liegt unser Fokus nicht nur auf der Erstellung von Fachkonzepten oder der Modellierung von Prozessen und IT-Systemen – insbesondere sehen wir unsere Kernkompetenz auch in der Umsetzungsbegleitung dieser Konzepte und der Implementierung bzw. Integration in die bestehende Systemlandschaft. Von entscheidendem Vorteil ist dabei, dass meine Kolleginnen und Kollegen die Stärken sowie Fähigkeiten vieler Fachrichtungen vereinen – von Wirtschaftswissenschaftlern und Mathematikern über Physiker sowie IT-Spezialisten.

Was macht Nagler & Company als Unternehmen aus?

Johannes: Mit 20 Jahren Erfahrung im Geschäft können wir in einer sich ständig weiterentwickelnden, schnelllebigen Branche stolz auf unseren verlässlichen und bodenständigen [vertrauensvollen] Beratungsansatz sein. Langjährige Kundenbeziehungen sind uns dabei ebenso Anliegen wie die Begeisterung neuer Kunden für unsere kompetente Projektarbeit. Entscheidende Erfolgsfaktoren dabei sind aus meiner Sicht die hohe Kollegialität und die flachen Hierarchien, exzellente Möglichkeiten zur Weiterentwicklung durch Trainings, Coachings sowie konstruktives Feedback, und nicht zuletzt ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl durch regelmäßige Company Days.

Warum kooperiert Nagler & Company mit intouchCONSULT?

Johannes: Unsere Kooperation mit intouchCONSULT ermöglicht uns den Kontakt zu engagierten Studierenden der Universität Regensburg und der OTH, die auf der Suche nach Praxiserfahrung sind und verantwortungsvolle Aufgaben übernehmen wollen. So hatten bereits mehrere Studierende Gelegenheit, in Praktika und Werkstudententätigkeiten unsere Firma näher kennenzulernen und interessante Einblicke in den Berateralltag zu erhalten. Für uns besonders erfreulich: manche bleiben uns darüber hinaus erhalten, und wir gewinnen auf diese Weise vertrauensvolle Mitarbeiter/-innen und motivierte Kollegen/-innen.

Weshalb lohnt sich die Kooperation mit Nagler & Company für intouchCONSULT?

Johannes: intouchCONSULT profitiert aus meiner Sicht vor allem vom Transfer von Expertise und Knowhow. In gemeinsamen Workshops können sich Studierende zu Fachthemen aus der Praxis informieren, neue Tools kennenlernen und direkt von unseren Consultants lernen sowie in Austausch mit ihnen treten. Die Teilnehmer/-innen haben so Gelegenheit, ihr Netzwerk auszubauen und wertvolle Kontakte für das spätere Berufsleben zu sammeln. Und schließlich kommt als Ausklang einer solchen Veranstaltung auch der gesellige Teil nicht zu kurz.

Welche Möglichkeiten bietet Nagler & Company mir nach dem Studium?

Johannes: Der Berufseinstieg als Technical Consultant (m/w/d) oder Business Consultant (m/w/d) bei Nagler & Company wird insbesondere durch unser Mentoren-Programm erleichtert. Zudem haben unsere Mitarbeiter/-innen eine freie Wohnortwahl und können von einem umfangreichen Weiterbildungskonzept profitieren. Neben dem Interesse an Themenstellungen aus der Finanzbranche erwarten wir eine Persönlichkeit mit hoher Team- und Kommunikationsfähigkeit. IT-Affinität setzten wir ebenso voraus wie fließende Deutsch- und Englischkenntnisse. Absolventinnen und Absolventen heißen wir jederzeit im Team von Nagler & Company willkommen!


Einblicke in die Arbeitswelt von Nagler & Company

Rebecca, die seit dem Sommersemester 2016 bei intouchCONSULT aktiv ist, durfte sechs Monate lang Einblicke in den Berateralltag bei Nagler & Company gewinnen. Welche Erfahrungen sie gemacht hat, erzählt sie in einem Interview.

Hi Rebecca. Danke, dass du dich bereit erklärst, von deinem Praktikum bei Nagler & Company zu berichten. Wie ist das Praktikum überhaupt zustande gekommen?

Rebecca: Wie du weißt, ist Nagler & Company schon einige Zeit Kooperationspartner von intouchCONSULT. Dadurch kommt man natürlich leichter an Praktikantenstellen heran. Aber dass genau Nagler & Company für mich in Frage kam, hängt mit anderen Faktoren zusammen. Von vorherigen Praktikanten von intouchCONSULT habe ich durchweg positive Resonanz zu Nagler & Company erhalten. Aufgrund meiner Hilfstätigkeit am Lehrstuhl für Statistik und Risikomanagement habe ich Johannes Raab, unseren Ansprechpartner in der Kooperation, persönlich kennen gelernt. Im Juni 2019 kam ich mit Nagler & Company noch einmal durch einen SAS-Workshop in deren Münchner Büro in Berührung, woraufhin ich mich dann entschieden habe, mein Praktikum dort zu machen.

Was hast du in deinem Praktikum gemacht?

Rebecca: Die sechs Monate, Anfang September 2019 bis Ende Februar 2020, habe ich an einem Beratungsprojekt gearbeitet. In einem Team aus insgesamt vier Projektmitgliedern haben wir für eine große bayerischen Bank ein veraltetes, bankenweites Geschäftspartner-Informationssystem re-designed. Das neue Informationssystem wurde anschließend Bank-intern wie auch Standort-übergreifend implementiert. Dabei lag der Fokus für mich vor allem im Change und Test Management.

Wie sah dein Alltag als Berater aus?

Rebecca: Um 9 Uhr startete mein Tag beim Kunden – schick gekleidet, wie es sich für eine Bank gehört. Ich saß bei meinen drei Projektpartnern und konnte so vor allem zu Beginn meines Praktikums problemlos Fragen stellen, was das On-boarding erheblich erleichterte. Mittags verabredete man sich im Team zu einem gemeinsamen Mittagessen, nachmittags zu einer Kaffee-Pause, um sich über den aktuellen Stand auszutauschen. Um circa 18 Uhr endete mein Tag, was in der Branche völlig okay ist.

Wie war die Atmosphäre bei Nagler & Company?

Rebecca: Die Atmosphäre bei Nagler & Company würde ich als sehr familiär beschreiben. Ich habe mich trotz meines Praktikantenstatus sehr wertgeschätzt gefühlt und wurde wie ein vollwertiger Consultant behandelt – was aber auch bestimmt daran liegt, dass ich schon im zweiten Master-Semester BWL mit Schwerpunkt auf Corporate Finance und quantitative Finanzwirtschaft studiere. Man merkt, dass Nagler & Company eine angenehme Atmosphäre und ein starker Teamspirit wichtig sind. Während meines Praktikums fanden drei Veranstaltungen statt, die für die Mitarbeiter von Nagler & Company organisiert wurden. Bei den Company Days beispielsweise kommen alle Berater von jeglichen, auch österreichischen und schweizerischen, Standorten zusammen und verbringen nach einem Wissensaustausch und Vorträgen einen ausgelassenen Abend zusammen. Diese Veranstaltungen sollen den Team-Spirit der Kollegen im Unternehmen stärken.

Was ist dein Fazit?

Rebecca: Ich bin sehr dankbar für die Erfahrung, die ich bei Nagler & Company machen durfte. Ich kann es nur von Herzen weiterempfehlen, wenn man sich für den Finanzsektor begeistert. Natürlich wird in der Unternehmensberatung einiges gefordert, doch gerade diese Herausforderung und die Abwechslung, die damit einhergeht, ist das, was diese Branchen so interessant und spannend macht.