How to: der perfekte Lebenslauf

Die Bewerbung ist der erste Eindruck, den der Arbeitgeber von seinen Bewerbern erhält. Auf ein ansprechendes Anschreiben sollte ein ebenso überzeugender Lebenslauf folgen. Auch wenn sich inhaltlich kaum etwas ändern lässt, so kann der Lebenslauf doch aufpoliert werden. Wie sieht also ein Lebenslauf aus, der den Personaler überzeugt? 


Einem Lebenslauf sollte mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, als ihn bloß auf Papier zu bringen. Er beschreibt das eigene Leben in tabellarischer Form und – viel wichtiger – die bisherige Leistung. Er zeigt auf einen Blick, welche Ausbildung und Voraussetzungen der Bewerber mitbringt. Man kann an seinem persönlichen Werdegang zwar nicht herumschrauben, aber es gibt doch einige Kniffe, mit denen man den Lebenslauf optisch ansprechend gestalten kann.  

Allgemeine Grundsätze des Lebenslaufs

Aus Sicht der Personaler soll der Lebenslauf vor allem eines sein: übersichtlich. Er soll schnell einen Überblick über die wichtigsten persönlichen wie beruflichen Daten des Bewerbers bieten. Deshalb ist es üblich geworden, die Daten anti-chronologisch, d.h. beginnend mit dem Aktuellsten, aufzulisten. Um den Lebenslauf kurz und prägnant zu halten, sollten Stichwörter – bestenfalls sogar aus der Stellenbeschreibung – verwendet werden, die keiner Erklärung oder Ausführung bedürfen. Die Kunst ist, das Wesentliche herauszuarbeiten und optisch ansprechend darzustellen.  

Lücken im Lebenslauf sind grundsätzlich zu vermeiden. Allerdings stellen sie unter einer Dauer von sechs Monaten meist kein Problem dar. Größere Reisen können sogar positiv auf Personaler wirken und können deshalb gerne erwähnt werden. Ebenso gelten vielfältige Erfahrungen aus mehreren Bereichen schon lange nicht mehr als verpönt. Sie sind sogar gerne gesehen. Denn sie stehen für einen weitwinkligen Blick und Mut.  

Die Form des perfekten Lebenslaufs

Für den Lebenslauf gibt es die verschiedensten Vorlagen. Wichtig ist hierbei, für die gesamte Bewerbung dieselbe Vorlage zu wählen! Sowohl Anschreiben als auch Lebenslauf sollten dasselbe Design haben. 

Vom Aufbau her bleibt ein Lebenslauf stets gleich. Dies kann den Personalern helfen Übersichtlichkeit zu gewähren. Am Anfang der Seite stehen die persönlichen Angaben wie Adresse und Geburtsdatum. An dieser Stelle kann auch ein professionelles Bewerbungsfoto eingefügt werden.

Danach folgt der Werdegang. Anti-chronologisch werden Ausbildung und Praxiserfahrung aufgelistet. Dabei wird der Zeitraum in der Form MM/JJJJ angegeben. Bei den Ausbildungsstationen muss abgewogen werden, wie aussagekräftig diese sind. Häufig ist es ratsam, die Grundschule oder sogar die weiterführende Schule ganz wegzulassen und nur den höchsten Schulabschluss anzugeben. Es ist außerdem förderlich, die Praxiserfahrungen und ehrenamtliches Engagement mit Stichpunkten zu erwähnen. Dabei sind die Tätigkeiten und persönlichen Weiterentwicklungen näher zu beschreiben. So weiß der Personaler, welches Wissen genau der Bewerber mitbringt.

Der Werdegang wird mit zusätzlichen Kenntnissen zu EDV oder Sprachen ergänzt. Zu diesen Kenntnissen sollten unbedingt Einschätzungen zum Level vorgenommen werden, entweder vom Bewerber selbst oder durch Nachweise wie beispielsweise Sprachtests. Sofern spannende Interessen oder Hobbys vorliegen, die zum Beruf passen, können auch diese aufgeführt werden. Abrundend wird der Lebenslauf am Ende der Seite mit Datum und Ort unterschrieben. 

Zur Verdeutlichung hier ein beispielhaftes Lebenslauf-Muster:

Das Schreiben des Lebenslaufs ist kein Hexenwerk. Dennoch gibt es einige Tipps und Tricks zur Optimierung. Zusätzlich zur Übersichtlichkeit und Strukturierung lassen sich mit den genannten Kniffen kleine Pluspunkte sammeln, den individuellen Inhalt schnell ins rechte Licht rücken.