Es ist wieder soweit! Die Klausurenphase steht vor der Tür und schon bald weiß man nicht mehr, wo einem der Kopf steht. Wir wollen euch unsere fünf Lerntipps offenbaren, mit denen ihr euch die Klausurenphase erleichtern könnt.

Viel Erfolg, haltet durch und denkt daran, nach den Klausuren könnt ihr durchschnaufen!

 

  1. Organisation

 

Bevor du überhaupt richtig anfangen kannst, ist es wichtig, dich auf das eigentliche Lernen vorzubereiten.

Anfangen solltest du dabei bei deinem Schreibtisch – ein ordentlicher Arbeitsplatz wirkt Wunder und macht den Start umso leichter. Häng eine Lichterkette auf, lege deine Textmarker bereit und putze deinen Schreibtisch. Falls du ein Bibliothek-Gänger bist, ist dieser Punkt vielleicht nicht ganz so relevant für dich, jedoch hilft auch hier eine ordentliche Aufteilung deines Arbeitstisches und deiner Unterlagen enorm.

 

  1. Management

 

Außerdem solltest du für dich einen Plan oder eine Gliederung erstellen und festhalten, was du bis wann gelernt haben solltest und wann du dir was vornimmst. Der positive Nebeneffekt dabei ist übrigens auch, dass dein Erfolgsgefühl gleich viel größer ist, wenn du deine erledigten Punkte abhaken kannst. Wenn du soweit bist, dass du nur noch anfangen musst, dann geht es daran, dass du dir selbst Zeitfenster setzt. Vielleicht schaffst du es ja bereits in der Früh, etwas von deiner Liste zu erledigen. Dabei nicht zu vergessen sind eingeplante Pausen und eine Deadline. Keiner kann den ganzen Tag voll konzentriert lernen. Also lieber etwas kürzer, dafür aber effektiver.

 

  1. Gesunder Ausgleich

 

Auch, wenn die Prüfungen anstehen und du gefühlt noch immer einen Mount Everest an To-Do’s vor dir hast, solltest du nicht vergessen, auch Dingen nachzugehen, die dir Spaß machen. Sei es Sport, sich mit Freunden treffen, auf einen Kaffee in die Stadt gehen oder auch einfach nur ein Spaziergang, Musik hören oder ein gutes Buch lesen. Nichts darf so viel Platz in deinem Alltag einnehmen, dass du keine Zeit mehr für die Dinge hast, die dir Freude bereiten! Und manchmal hilft es mehr, aufzuhören und sich ein bisschen Abstand zu erlauben, als auf Zwang zu versuchen, sich auch die letzten Seiten reinzudrücken. Schalte ab, nimm dir eine kleine Auszeit und du wirst sehen, am nächsten Tag kannst du mit neuer Energie starten.

 

  1. Richtige Ernährung

 

Wer kennt das nicht: den ganzen Tag gelernt und plötzlich kommt der Bärenhunger und man schiebt sich eine Pizza in den Ofen oder greift zur fertigen Sauce. Aber genau das sollte vermieden werden! Wer den ganzen Tag arbeitet und konzentriert ist, der muss seinem Köper auch das zurückgeben, was er dabei verbraucht. Nehmt euch Zeit fürs Essen, kocht, ladet Freunde ein und esst zusammen, das ist wichtig! Und anstatt immer nur die gleichen Kohlenhydrate zu essen, warum nicht mal ein neues Rezept ausprobieren? Frische, einfache und gesunde Lebensmittel sollten dabei auf dem Speiseplan landen. Das wird nicht nur euerem Köper gut tun, sondern auch euerem Geist!

 

  1. Selbstvertrauen

 

Neben all den äußeren Umständen ist nicht zu vergessen, den Fokus auf sich selbst nicht zu verlieren. Du darfst Selbstvertrauen haben und du darfst auch an dich glauben! Dass man niemals alles für eine Klausur wissen kann, das wissen wir alle – und trotzdem verlangen wir genau das immer wieder von uns! Manchmal hilft es, die Situation mit anderen Augen zu sehen und nicht immer nur das zu bemängeln, was man alles nicht kann, sondern sich immer wieder zu verdeutlichen, was man eben gut kann und was man schon alles gelernt hat.

Jeder Mensch hat seine stärkeren und seine schwächeren Seiten und sobald du dir über die deinen bewusst bist und sie dir eingestehst, kannst du mit einer viel positiveren Einstellung in die Klausur starten – und wir alle wissen, ein gutes Gefühl zu Beginn einer Klausur hat eben sehr wohl Einfluss auf die Note!