4 gute Gründe, warum du dir LinkedIn zunutze machen solltest

Die Digitalisierung schreitet in allen Bereichen des Lebens unaufhaltsam voran. Die Spanne reicht vom Einkauf im Internet über die Nutzung von Streamingdiensten zu freundschaftlichen Beziehungen, die durch den Kontakt auf sozialen Medien enstehen. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass auch die Jobsuche und die Pflege von beruflichen Kontakten mittlerweile hauptsächlich digital stattfindet. Ein Netzwerk, das in diesem Zusammenhang immer wieder auftaucht, ist LinkedIn. Was genau aber ist LinkedIn und wieso solltest du es dir zunutze machen? 

Bei LinkedIn handelt es sich um ein soziales Netzwerk, das sich auf Businesskontakte spezialisiert hat. Mit rund 660 Millionen Anwender weltweit aus 200 verschiedenen Ländern ist es im Laufe der Jahre zu einer der beliebtesten Social Media Plattformen für Unternehmen geworden. Als sogenanntes Karriere-Netzwerk ist LinkedIn Darstellungsplattform, digitaler Lebenslauf und Jobbörse in einem. Berufstätige aller Branchen vernetzen sich online, tauschen Erfahrungen aus, knüpfen berufliche Kontakte, suchen und finden Jobs. Genau wie bei Twitter, Instagram, Pinterest und Co. verfügt man bei LinkedIn über ein öffentlich sichtbares Profil im Internet. Öffentliche (professionelle!) Sichtbarkeit bringt im digitalen Zeitalter zusätzliche Chancen und Möglichkeiten – persönlich, vor allem aber beruflich.  

Warum Social Business Networks gerade für den Berufseinstieg nach dem Abschluss hilfreich sein können, erfährst du hier:  

1. Visitenkarte im Internet

„Achtet darauf, was ihr postet und wie ihr euch online präsentiert. Das Internet vergisst nie.“ Wer hat diesen Satz nicht schon einmal gehört. Und doch erzählt er viel Wahres. Es ist bekannt, dass Personaler im Bewerbungsprozess gerne online nach weiteren Informationen suchen. Dabei wird die Präsenz auf beruflichen Online-Netzwerken heute oftmals als Muss gesehen. Wer kein Profil vorweisen kann, wirkt schon fast suspekt auf Recruiter. Außerdem wird ein Business-Profil auf LinkedIn mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Google-Suche als erstes auftauchen, wenn man nach einer Person sucht.  

2. Talentsuche durch Unternehmen  

Heutzutage bewerben sich häufig nicht mehr die Arbeitnehmer bei den Arbeitgebern, sondern andersherum. Karriereportale spielen in diesem Zusammenhang deshalb so eine große Rolle, weil auch Unternehmen und Head Hunter immer häufiger auf der Plattform unterwegs sind. So lassen sich Personen ausfindig machen, die für das Unternehmen in Frage kommen würden. Hier kann der Arbeitsgeber mehr über den beruflichen Werdegang einer Person herausfinden und eventuell die Informationen aus dem Lebenslauf mit denen des Online-Profils abgleichen.

Zudem können Unternehmen mit einem Tool die LinkedIn-Mitglieder nach verschiedenen Kriterien wie etwa besondere Fähigkeiten oder berufliche Ausbildung durchsuchen. Aus diesem Grund ist ein gut gepflegtes Profil äußerst wichtig. Denn so lieferst du jedem Interessenten und jedem potentiellen künftigen Arbeitgeber alle nötigen Informationen über deinen beruflichen Werdegang, deine geschäftlichen Kontakte und deine Skills. Über Referenzen kannst du schließlich auf dich aufmerksam machen.

Es ist auch üblich, bei LinkedIn Kontaktdaten zu hinterlegen. Wenn jemand durch dein Profil Interesse an dir gefunden hat, hat er gleich die Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten. 

3. Erweitertes Netzwerk 

Die Bezeichnung „Karriere-Netzwerk“ macht sehr deutlich, worum es hier vorrangig geht: das Vernetzen und den Aufbau von relevanten Kontakten. Um sein Netzwerk zu erweitern, kann man Anfragen an beliebige Mitglieder schicken oder sich durch einen gemeinsamen Kontakt vorschlagen lassen. Dieses Empfehlungssystem sieht LinkedIn als Vorteil gegenüber der Konkurrenz, da die Kontaktaufnahme damit seriöser werde. Das sei vor allem für Jobs und Geschäfte wichtig.

Interessant ist: Es ist möglich, Bewertungen zu Mitgliedern abzugeben, mit denen man vernetzt ist – zum Beispiel, dass jemand ein guter Teamplayer sei oder sehr gute Kenntnisse in MS Excel habe. Das steht dann als eine Art Gütesiegel auf der Profilseite des Kontakts. 

In vielen anderen sozialen Netzwerken ist es durchaus normal, völlig fremden Menschen zu folgen oder diese als Freunde hinzuzufügen. Die Kontaktaufnahme bei LinkedIn ist ähnlich wie bei Facebook, also wechselseitig. Zusätzlich kannst du bei LinkedIn auch bestimmten Gruppen und Unternehmen folgen.

4. Kostenloser Karriere-Boost 

Die Nutzung der Plattform ist kostenfrei möglich. Um ein gutes Netzwerk aufzubauen, muss du also kein Geld ausgeben. Für den „normalen“ Gebrauch bietet die kostenlose Version von LinkedIn ausreichende Funktionen wie die Einrichtung eines User-Profils mit Lebenslauf und Kontaktdaten, dem Netzwerk-Aufbau oder dem Messager für die Kommunikation mit bestehenden Kontakten. Ebenso können Dateien (z.B. Fotos, Slides etc.) oder der Blog kostenfrei im Profil eingebettet werden.

Weiterreichende Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit anderen Mitgliedern sind nur gegen Bezahlung zugänglich. Wer etwa Personen, mit denen man nicht vernetzt ist, eine Nachricht schicken möchte, muss nach einer kleinen Freimenge zahlen. Die Lösung sind kostenpflichtige Accounts, mit denen die direkten Kontaktmöglichkeiten ausgebaut werden können. Allerdings richten diese Accounts sich vor allem an professionelle Personaler. 


Das sind wohl Gründe genug, um ein eigenes LinkedIn Profil anzulegen. Das Ausfüllen des Profils funktioniert denkbar einfach. LinkedIn selbst geleitet seine neuen User zu Beginn durch die Website und ihre Funktionen. Bis auf den Namen, die Position und den aktuellen Arbeitsgeber ist das Profil dann allerdings noch leer. Nun liegt es an dir, dein LinkedIn Profil mit Leben zu füllen.  

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