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10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit im Alltag

Inzwischen ist wohl jedem bekannt, dass die international geltenden Gradziele um den Klimawandel aufzuhalten, nur schwer zu erreichen sind. Auch wenn die Erderwärmung von der gesamten Menschheit angegangen und umgesteuert werden muss, kann jeder einzelne in seinem privaten Leben Verhaltensweisen verfolgen, welche unsere Umwelt weniger belasten. Im Folgenden findest du Tipps und Tricks von denen du dich inspirieren lassen kannst. 

1 Mülltrennung 

Der erste Punkt in der Liste ist wohl der Bereich, welcher in Deutschland schon am meisten praktische Anwendung erfährt. Ob Plastik von Papier, Bio von Restmüll, oder der örtliche Wertstoffhof. So gut wie jeder hat schon mal Müll getrennt. Welche Vorteile Mülltrennung jedoch genau hat, wissen die wenigsten. Sie ist umweltfreundlich, kostensparend und ressourcenschonend. Ein Großteil des getrennten Mülls wird nämlich wiederverwendet. 

2 Leitungswasser 

Derzeitige Schätzungen des WWF ergeben dass pro Jahr 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Meere geht. Ein nicht zu vernachlässigender Teil davon sind Plastikflaschen. Obwohl man die meisten Plastikflaschen inzwischen, zumindest in Deutschland in Recyclingautomaten werfen kann, ist das komplette Meiden von Plastikflaschen die bessere Alternative. Es klingt so leicht und fühlt sich auch leichter an. Einfach eine Flasche aus Glas oder Edelstahl besorgen und am nächsten Wasserhahn auffüllen. Man spart damit nicht nur Plastik, sondern auch Platz in den Einkaufstüten und hat einen leichteren Rucksack, da man die wiederverwendbare Flasche Lehr mitnehmen kann. 

3 Kein Plastik ist das beste Plastik 

Plastikstrohhalme werden immer weitreichender verboten und Plastiktüten an der Kasse kosten Geld. Aber es gibt ja schließlich auch Alternativen. Einen Strohhalm aus zum Beispiel Edelstahl kann immer wieder verwendet werden und zum Einkaufen einfach eine Stofftasche mitnehmen. Bei diesem Bereich kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. 

4 Sharing is Caring 

Wer kennt es nicht? Man benötigt plötzlich dringend eine Sache, aber besitzt sie selbst nicht. Dann schnell auf Amazon und bestellen. Falsch. Lieber erst einmal im eigenen Umfeld nach der gewünschten Sache nachfragen und CO2 Emissionen sparen. Denn eventuell kannst du dir den Transport sparen, wenn sich die Sache schon in deiner Umgebung befindet. Von den zusätzlich gesparten Kosten mal abgesehen.  

5 Verpackung selbst mitnehmen 

Im Restaurant zu viel bestellt? Kein Problem, weil man nach einer Verpackung fragen kann. Aber warum fragen, wenn man selbst einen Behälter dabei hat. Klar, klingt das jetzt erst mal nervig, wenn man die Box selber mitnehmen muss und danach der Abwasch auf einen wartet. Mit einer Alufolie hat man diese Probleme nicht. Dafür aber unser Planet. Denn für die Herstellung werden Unmengen an Regenwald gerodet, die Fläche bleibt unerkennbar zurück und die Gesundheit der Bewohner wird durch Pestizide in der Luft belastet. Also lieber doch selbst mitbringen. 

6 Obst und Gemüse eigen anbauen  

Inzwischen hat so gut wie jeder Supermarkt, Discounter oder Bioladen Pflanzensamen im Sortiment, die man bei sich daheim anbauen kann. Man hat damit nicht nur täglich frisches Obst und Gemüse, sondern auch einen Beitrag gegen den Ausstoß von CO2 geleistet. Man kauft sich nämlich keine importierten Früchte und die eigenen Pflanzen betreiben bekanntlich Photosynthese. 

7 Laufe, statt zu fahren 

Nehme dir vor, eine Gewisse Strecke immer zu Fuß zurück zulegen. Das kann jetzt eine Kilometerzahl sein oder du schaust auf Google Maps wie lange du beim Gehen bräuchtest. Was du dir zutraust ist dir selbst überlassen, aber ein  15 Minuten Fußmarsch, bei welchem man Musik hört und die Natur genießt, ist nur zu empfehlen. Falls man auf eine motorisierte Fahrmöglichkeit angewiesen ist, kann man natürlich auch auf Bahn, Bus und Fahrgemeinschaften umsteigen 

8 Secondhand 

Secondhand Läden gibt es eigentlich in jeder Stadt, aber weißt du wo diese bei dir in der Nähe aufzufinden sind? Schon verwendete Kleidung hat nach dem Waschen eigentlich nur Vorteile. Sie ist billig, muss nicht neu produziert werden und jede getragene Klamotte erzählt ihre eigene kleine Geschichte. Am besten mit Freunden einen kleinen Ausflug starten und neu einkleiden! 

9 Eis in der Waffel genießen 

Passend zum Sommer! Auf den Becher verzichten und zur Waffel greifen. 

10 Selbst weiter bilden 

Die Liste könnte ehrlich gesagt ewig weiter gehen. Deswegen hier der Ratschlag, selbst das Heft in die Hand zu nehmen. Schnapp dir deine Bekannten, recherchiere und schreibe selbst Blogs oder Socialmedia Beiträge. Denn alleine schaffen wir die Herausforderung Klimawandel nicht, sondern nur als Gemeinschaft. Also einfach mal machen! 


TITELBILD/ Jan Piatkowski via Unsplash